Publikationen

Konstellationen und Transformationen reformatorischer Theologie (VWGTh 51)

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»Reformation« ist ein Schlüsselwort, das epochale Veränderungen in Kirche und Theologie, im sozialen und politischen Leben bezeichnet, und zwar mit Ausstrahlung auf die gesamte europäische Geschichte. Als Metapher suggeriert es jedoch die Wiederherstellung einer ursprünglichen, dem Christentum von seinen Anfängen her mitgegebenen Form, wodurch die unvorhersehbaren Neuerungen und Veränderungen eher verdeckt werden. Schon die Reformation war vor allem Transformation. Reformatorisch ist die Theologie in der Folge darum auch nicht, wenn sie sich an die historische Gestalt der Theologie der Reformatoren bindet, sondern wenn sie den reformatorischen Impuls aufnimmt und in zeitgenössischer Verantwortung fortsetzt. Umso deutlicher die historischen Konstellationen des frühen 16. Jahrhunderts vor Augen stehen, desto unabweisbarer wird die systematisch-theologische Frage nach den Transformationsgestalten protestantischer Theologie.

Der Band versammelt Beiträge zweier Tagungen der Fachgruppe Systematische Theologie mit den Schwerpunkten Dogmatik und Ethik, u. a. von Michael Beintker, Philipp David, Rebekka Klein, Dietrich Korsch, Malte Dominik Krüger, Gesche Linde, André Munzinger, Cornelia Richter, Karl-Siegbert Rehberg, Christoph Seibert, Walter Sparn, Knut Wenzel.

Konstellationen und Transformationen reformatorischer Theologie

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 51
Michael Moxter (Hrsg.)

2018
ca. 260 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
WGS 2543
ISBN 978-3-374-05168-7

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Martin Luther als Praktischer Theologe (VWGTh 50)

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Welche Bedeutung hat Martin Luther für die Praktische Theologie heute? Seit der sogenannten empirischen Wende Anfang der 1970er Jahre hat die Praktische Theologie nur selten historische Themen aufgegriffen – am ehesten noch im Hinblick auf Predigt und Seelsorge. Angesichts des Reformationsjubiläums liegt es nahe, nach Impulsen Luthers für gegenwärtige praktisch-theologische Diskurse zu fragen.

In diesem Buch sind Artikel versammelt, die auf zwei von der WGTh, der EKD und den evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Mitteldeutschland und in Sachsen unterstützte interdisziplinäre Forschungstagungen zurückgehen, die 2015 und 2016 an der Leucorea in der Lutherstadt Wittenberg stattfanden. Die erste Tagung setzte sich mit grundlegenden Fragestellungen auseinander, etwa, inwieweit es überhaupt möglich und sinnvoll ist, nach praktisch-theologischen Impulsen Luthers für die Gegenwart zu fragen, wo doch die Praktische Theologie als wissenschaftliche Disziplin erst durch Friedrich Schleiermacher Anfang des 19. Jh. etabliert wurde. Darauf aufbauend wandte sich die zweite Tagung spezielleren Einzelthemen zu, speziell dem Thema Gottesdienst und Predigt.

Martin Luther als Praktischer Theologe

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), Band 50
Peter Zimmerling | Wolfgang Ratzmann | Armin Kohnle (Hrsg.)

2017
544 Seiten | 15,5 x 23 cm
Hardcover 
WGS 1543
ISBN 978-3-374-05160-1

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Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zum Geflecht von Faktizität und Fiktionalität (VWGTh 46)

eva cover 04791 VWGTh 46 Landmesser Zimmermann


Text und Geschichte sind untrennbar miteinander verbunden. Ihr Zusammenhang muss mehrdimensional betrachtet werden: Weder erzählen Texte »die« Geschichte als bloßen Faktenbericht noch hinterlässt die Geschichte Quellentexte, durch die eine objektive historische Rekonstruktion möglich wäre. 

Die von Aristoteles eingeführte, nur scheinbar klare Trennung zwischen Geschichtsschreibung und Dichtung muss am Grau der Wirklichkeitserzählungen scheitern. Vielmehr stehen Text und Geschichte, Fiktionalität und Faktizität, aber auch Sprache und Wirklichkeit in komplexen Wechselverhältnissen. Von Bedeutung sind dabei die sprachliche und inhaltliche Gestaltung eines Textes, dessen Perspektivität und Referenzialität sowie die interpretatorische Leistung von Autor und Rezipient.

Mit Beiträgen von Martin Bauspieß, Eve-Marie Becker, Detlev Dormeyer, Gerd Häfner, Stephan Jaeger, Stefan Jordan, Paul-Gerhard Klumbies, Christof Landmesser, Matías Martínez, Klaus Neumann, Heinz-Günther Nesselrath, Karin Peters, Jasmin Marjam Rezai-Dubiel, Robert Vorholt, Oda Wischmeyer und Ruben Zimmermann.

Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zum Geflecht von Faktizität und Fiktionalität

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 46
Christof Landmesser | Ruben Zimmermann (Hrsg.)

2017
ca. 400 Seiten | 15,5 x 23 cm 
Paperback
WGS 2452
ISBN 978-3-374-04791-8

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Hermeneutik des Alten Testaments (VWGTh 47)

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Die Frage, wie das Alte Testament literarisch, historisch und theologisch angemessen zu verstehen sei, gehört zu den Grundfragen christlicher Theo­logie. Angesichts sich stetig wandelnder Verstehensbedingungen ist sie jeder Generation neu aufgegeben. Als eine die Kirche und die Theologie insgesamt betreffende Frage lassen sich Antworten nur in einem Zusammenspiel von Bibel­wissenschaften und Systematischer Theologie, von Historischer und Praktischer Theologie/Religionspädagogik finden. Dabei sind sowohl im Alten und Neuen Testament selbst angelegte Verstehensweisen als auch nachbiblische Hermeneutiken ganz unterschiedlicher philosophischer und konfessioneller Herkunft zu berücksichtigen. Die in diesem Band gesammelten Beiträge bieten beides: eine Nachzeichnung der innerbiblischen Debatte und eine interdisziplinäre Bestimmung der Bedeutung des Alten Testaments in Theologie und Kirche.

Mit Beiträgen von Alexander Deeg (Leipzig), Volker Drecoll (Tübingen), Michael Fricke (Regensburg), Jörg Lauster (München), Manfred Oeming (Heidelberg), Ludger Schwien­horst-Schönberger (Wien), Notger Slenczka (Berlin), Thomas Söding (Bochum), Oda Wischmeyer (Erlangen) und Markus Wriedt (Frankfurt am Main).

Hermeneutik des Alten Testaments

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 47
Markus Witte | Jan C. Gertz (Hrsg.)

2017
ca. 224 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
WGS 2452
ISBN 978-3-374-05092-5

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Individualität und Selbstreflexion in den Literaturen des Alten Testaments (VWGTh 48)

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Die Projektgruppe Anthropologie des Alten Testaments der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie hat sich in zwei internationalen Symposien in Wittenberg 2015 und 2016 mit den anthropologischen Grundthemen der Individualität und der Selbstreflexion befasst. 

Der vorliegende Sammelband umfasst den Ertrag dieser Symposien. Im ersten Teil stehen übergreifende Beiträge zur Konstitution von Individualität, zu persönlicher und kollektiver Identität und zum Zugang zu Individualität von Texten und Bildern im Mittelpunkt. Im zweiten Teil folgen Aufsätze mit Fragestellungen aus den einzelnen Literaturbereichen des Alten Testaments zum Thema der Individualität und Selbstreflexion (Pentateuch, Propheten, Psalmen und Rechtsüberlieferung).
Ein Literaturverzeichnis schließt den Band ab.

Individualität und Selbstreflexion in den Literaturen des Alten Testaments

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 48
Jürgen van Oorschot | Andreas Wagner (Hrsg.)

2017
ca. 400 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
WGS 2542
ISBN 978-3-374-04904-2

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